Der Förderverein



KLABAUTER braucht für weitere Projekte, bei denen auch nichtbehinderte Schauspieler verpflichtet werden sollen, sowie für professionelle Ausstattung (Kostüme, Kulissen etc.) Spenden. KLABAUTER wird deshalb von dem als mildtätig anerkannten Förderverein Theaterwerkstatt KLABAUTER e.V. unterstützt. 

Der Verein ist berechtigt, steuerlich wirksame Spendenbescheinigungen auszustellen. Wenn Sie mithelfen wollen, den Bestand des Projektes auf Dauer zu sichern und damit die gleichberechtigte Integration der jungen Menschen in die Gesellschaft zu unterztützen, so erbitten wir Ihre Spende. 

Informationen über die Entstehung und Struktur der Integrativen Theatergruppe KLABAUTER und des Fördervereins:

Im Jahr 1993 ist in Kooperation zwischen dem THALIA -Theater Hamburg und dem Hamburger SPASTIKERVEREIN (heute: LEBEN mit BEHINDERUNG Hamburg) das Projekt EISENHANS entstanden, in dem behinderte und nichtbehinderte Menschen zusammen Theater spielen.

Frau Astrid Eggers, früher Schauspielerin am Thalia-Theater, übernahm die Leitung dieser Laien-Gruppe, die ihre Produktionen alljährlich mit Erfolg im TIK (Thalia in der Kunsthalle Hamburg) vorstellte.

Das Projekt wurde bereits 1994 mit dem Senator-Neumann-Preis ausgezeichnet. Aus diesem Projekt und den daraus gewonnenen Erfahrungen entwickelte sich bei Frau Eggers die Überzeugung, dass die Ausdruckskraft behinderter Menschen auch eine professionelle Theaterarbeit ermöglicht. So verfolgte sie unbeirrt diesen Plan und erreichte schließlich, dass die Evangelische Stiftung DAS RAUHE HAUS in Hamburg bereit war, diese Arbeit in den Sektor Individuelle Arbeitsbegleitung einzugliedern.

Nach Bewilligung der Eingliederungshilfe nach dem Bundes-Sozialhilfegesetz durch die Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Freien und Hansestadt Hamburg nahmen zunächst 6 junge Menschen mit Behinderung am 02.02.1998 ihre Ausbildung und Proben unter Leitung von Frau A. Eggers auf.

Inzwischen hat sich die Zahl der Beteiligten auf 12 (6 weibliche und 6 männliche) erhöht, darunter 3 Rollstuhlfahrer. Die Leitung der Gruppe liegt unverändert bei der Schauspielerin und Regisseurin Astrid Eggers; des weiteren arbeiten in der Gruppe ein Erzieher, ein Zivildienstleistender und eine FSJlerin mit.

Außerdem werden von Zeit zu Zeit SchülerInnen - Praktikanten aufgenommen.

Für die tägliche Arbeit (Schulung in Sprache, Gestik, Mimik, Bewegung und Proben für Theater- aufführungen) wurde in den ersten Jahren ein Probenraum in Hamburg-Wandsbek angemietet, der an allen Tagen der Woche von 10-15Uhr genutzt wurde. 

Nach Kündigung dieser Räume bezog die Gruppe Anfang 2006 ihr neues Domizil in einem - wiederum von der Stiftung DAS RAUHE HAUS angemietetem - Objekt in Hamburg-Borgfelde. Hier gibt es auch einen eigenen Theatersaal, in dem auch die abendlichen Aufführungen stattfinden. 

Die entsprechende technische Ausstattung wurde aus Spenden, die der Förderverein von verschiedenen Stiftungen erhielt, finanziert. Dies ist ein weiterer Schritt auf dem Wege das Theater KLABAUTER in Kulturleben der Stadt Hamburg und über deren Grenzen hinaus als professionelles Theater zu etablieren.

Die zur Finanzierung bereitstehenden Mittel (Eingliederungshilfe für die 12 Schauspieler mit Behinderung) gehen an das RAUHE HAUS. Daraus werden die Personalkosten für Frau Eggers, für den Erzieher und die Kostenanteile für den Zivildienstleistenden, die FSJlerin und Miete bezahlt.

Daneben fallen natürlich in erheblichem Maße Sachkosten an. Dazu zählen im Wesentlichen Aufwendungen für Kostüme, Bühnenbild, Requisiten und Schminke etc. sowie die Beförderung der Schauspieler zu den verschiedenen Aufführungsorten inkl. Transport der Bühnenausstattungen.

Die Anerkennungsprämien für die SchauspielerInnen werden aus den Eintrittsgeldern bezahlt. Neben den darstellerischen Leistungen der SchauspielerInnen ist für den Dauererfolg eine Ausstattung erforderlich, die in bescheidenem Rahmen ein professionelles Erscheinungsbild vermittelt. Allein mit der Improvisationskunst, die bisher ständig gefordert war, ist dieses nicht zu erreichen.

Des weiteren fehlen Mittel für eine wirkungsvolle Werbung in der Öffentlichkeit, mit der ein breiteres Publikum erreicht werden und sich der bisherige, recht beachtenswerte Erfolg (bei den Vorstellungen in Hamburg, Buxtehude, Reutlingen, Lüneburg, Lüdenscheid, Lingen/Ems, Kiel, Halle/Saale, Stade, Hannover, München, Heidelberg und Wyk auf Föhr) verbreitern und verfestigen könnte. 

Außerdem wird angestrebt von Fall zu Fall auch etablierte Schauspieler ohne Behinderung zu verpflichten. Auf diese Weise würde der Integrationsgedanke für die Öffentlichkeit sichtbar stärker betont und der Anreiz für das theaterinteressierte Publikum erweitert. In der Erkenntnis, dass dies erheblicher Anstrengungen bedarf, haben die Eltern der beteiligten jungen Menschen gemeinsam mit Frau Eggers am 20.05./15.06.00 den Förderverein Theaterwerkstatt KLABAUTER gegründet, der am 13.07.00 in das Vereinsregister Hamburg eingetragen wurde.Das Finanzamt Hamburg-Mitte-Altstadt hat die Gemeinnützigkeit mit Schreiben vom 12.10.00 anerkannt und bestätigt, dass der Verein nach der vorgelegten Satzung ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten mildtätigen Zwecken dient. 

Für Spenden und Mitgliedsbeiträge dürfen Zuwendungsbestätigungen erteilt werden. Der aktuelle Freistellungsbescheid des nunmehr zuständigen Finanzamtes Hamburg-Nord datiert vom 22.10.2008. Der Verein hat derzeit 23 Mitglieder; neben Frau Eggers sind das ausschließlich Eltern. Schon daraus wird deutlich, dass die finanziellen Zuwendungen aus der Mitgliedschaft - also Beiträge und Spenden - den Bedarf nicht decken können, da die Angehörigen behinderter Menschen allgemein stärker belastet sind. 

Das Projekt bedarf also ideeller und materieller Unterstützung von außen (wie übrigens auch jedes andere Theater!), um sich auf Dauer als professionelles Theater mit Menschen mit einer Behinderung zu behaupten und so die Zukunftschancen der Beteiligten zu sichern. Es wird also darauf ankommen, von Personen und Institutionen, die den Gedanken der gleichberechtigten Integration von Menschen mit Behinderung in Beruf und Gesellschaft Ernst nehmen und zur Verwirklichung beitragen wollen, Zuwendungen zu erhalten.

Alle Aufgaben des Fördervereins werden ehrenamtlich und ohne jede Vergütung wahrgenommen. Die Verwendung der zufließenden Mittel wird ausschließlich im Sinne der hier dargestellten Projektion und in völliger Übereinstimmung mit den Satzungsbestimmungen erfolgen. Dabei wird fortlaufend zu entscheiden sein, welche Maßnahmen (Ausstattung/Werbung/Verpflichtung von nichtbehinderten Schauspielern etc.) nach dem Entwicklungsstand des Projektes am besten geeignet sind, dem Ziel immer ein Stück näher zu kommen.


Wenn Sie mithelfen wollen, den Bestand des Projektes auf Dauer zu sichern und damit die gleichberechtigte Integration der jungen Menschen in die Gesellschaft zu unterstützen, so erbitten wir ihre Spende.

Förderverein Theaterwerkstatt KLABAUTER e.V.



c/o Zentrum Borgfelde
Jungestraße 7a
20535 Hamburg

Tel: 040/2530463-13
MAIL: verein-klabauter(at)gmx.de

Vorstand:
Astrid Eggers
Klaus Schröder
Hans Roman Olejnik

Spendenkonto:
Förderverein Theaterwerkstatt Klabauter
IBAN: DE57 2005 0550 1224 1291 12
HASPA (BIC: HASPDEHHXXX)